"To me, ICOM's greatest value is its global network“

Hans-Martin Hinz,
ICOM-Präsident (2010-2016)

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Aktuell

ICOM Deutschland – Deutsches Nationalkomitee des Internationalen Museumsrats

ICOM Deutschland setzt sich für die Aufgaben und Ziele des Internationalen Museumsrats ICOM in Deutschland ein. Mit über 5.000 Mitgliedern ist ICOM Deutschland die größte Organisation der Museen und Museumsfachleute in Deutschland und zugleich das mitgliederstärkste Nationalkomitee innerhalb des Internationalen Museumsrats ICOM.

NEUE GESCHĂ„FTSFĂśHRUNG

Nach einigen Monaten der Vakanz in der Geschäftsführung von ICOM Deutschland hat eine unabhängige Findungskommission gemeinsam mit Vorstand und Präsidentin die Auswahl der Bewerber getroffen und sich auf Dr. Klaus Staubermann verständigt. Er wird ab dem 1. April 2018 als Geschäftsführer bei ICOM Deutschland tätig sein.

Unser Verband gewinnt mit ihm einen international anerkannten Museumsfachmann, der in den vergangenen zehn Jahren als leitender Kurator für Wissenschaft und Technik am National Museums Scotland tätig war. Berufliche Stationen waren die Alexander von Humboldt-Stiftung in Bonn, die Universität Utrecht und das Deutsche Technikmuseum Berlin. In Schottland war er Mitglied bei ICOM Great Britain und in zahlreichen Fachausschüssen und beratend für Museen tätig. Als Gründungsmitglied des europäischen Netzwerks Universeum war er u.a. von der Königlichen Akademie der Wissenschaften in Schweden eingeladen, um an dem Konzept des neuen Museumsviertels in Stockholm mitzuwirken.

Internationales Bodensee-Symposium 2018

21. bis 23. Juni 2018
Zeppelin Museum Friedrichshafen, Deutschland
Museum: ausreichend - Die „untere Grenze“ der Museumsdefinition

Das 16. Internationale Bodensee-Symposium der ICOM-Nationalkomitees von Deutschland, Österreich und der Schweiz findet vom 21. bis 23. Juni 2018 im Zeppelin Museum Friedrichshafen, Deutschland statt. Die Tagung wird sich mit der Frage nach „Museum: ausreichend. Die „untere Grenze“ der Museumsdefinition“ auseinandersetzen. Es ist im Jahr 2018 das größte ICOM-Treffen der Museumsexperten im deutschsprachigen Raum, auf dem Sie Kontakte knüpfen, Brücken bauen und Neues entdecken können. Wir freuen uns, wenn wir uns dort begegnen und einen intensiven Dialog im Dreiländereck mit unseren Mitgliedern sowie den Partnern aus Österreich und der Schweiz führen können.

Sowohl in den Massenmedien als auch in den Selbstdarstellungen von Museen überwiegt das Spektakuläre: ein Aufsehen erregender Neubau, eine einmalige Neuerwerbung, Warteschlangen vor einer innovativen Wechselausstellung. Auszeichnungen und Gütesiegel haben dieselbe Tendenz, Spitzenleistungen bekannt zu machen. Gespräche unter Museumsfachleuten kreisen gelegentlich um das Gegenteil: politische Fürsprache für ein Museum ohne Sammlungen, katastrophale konservatorische Bedingungen in einem teuren Neubau, Museumsinhalte ohne jeden Ansatzpunkt für Forschung.

Das Bodensee-Symposium 2018 stellt Fragen, die sich zwischen Jubel und Jammer bewegen. Ist in Museen alles möglich, was gefällt und finanziert wird, oder nicht? Im Zentrum steht die Museumsdefinition, aber nicht als eine Liste möglicher Merkmale von Museen, sondern als Problem, Mindestmaße zu benennen, mit denen Definitionsbestandteile von allen Museen zu erfüllen sind. Die „untere Grenze“ der Museumsdefinition geht alle Museen an, weil sie nicht nur von museumsähnlichen Institutionen abgrenzt, sondern auch Handlungsspielräume und Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigt.

Die Tagungswebseite und die Online-Registrierung sind freigeschaltet!

Um dem Museumsnachwuchs möglichst zahlreich eine Teilnahme an der Tagung zu ermöglichen, können Mitglieder von ICOM Deutschland mit dem Status „student“ einen Antrag auf Reisekostenzuschuss stellen. Insgesamt gewährt ICOM Deutschland 10 Reisebeihilfen in Höhe von bis zu 200,00 €. Interessierte wenden sich bis spätestens 31. Mai 2018 per Mail an die Geschäftsstelle. Für die Bewilligung der Reisebeihilfen ist der Zeitpunkt der Antragstellung ausschlaggebend.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der Geschäftsstelle von ICOM Deutschland.

Im Rahmen des Bodensee-Symposiums wird auch die jährliche Mitgliederversammlung von
ICOM Deutschland stattfinden.

Tagungsprogramm

ICOM Emergency Red List "Jemen"

Der Internationale Museumsrat ICOM gibt für die Krisen- und Konfliktregionen dieser Welt mit
Unterstützung des US Department of State Rote Listen des gefährdeten kulturellen Erbes heraus.
Die Roten Listen enthalten Beispiele von Objekttypen und -kategorien, die besonders
gefährdet sind, illegal gehandelt zu werden, weil sie Ausfuhrbeschränkungen oder Ausfuhrverboten unterliegen.


ICOM veröffentlichte im Februar 2018 die Rote Liste für „Jemen“. Die Menschen im kriegszerrütteten Jemen erleben unerträgliches menschliches Leid. Der Konflikt, der zu einer der schlimmsten humanitären Krisen der Welt geführt hat, hat auch dem Kulturerbe des Landes Zerstörung und Schaden zugefügt.

Auf der Homepage von ICOM kann die Rote Liste „Jemen“ in Englisch, Französisch und
Arabisch heruntergeladen werden.

Eine Übersicht aller bisher erschienenen „Roten Listen“ finden Sie auf der Homepage von >> ICOM. Hier haben Sie auch die Möglichkeit der Kategorienrecherche und weiterer kostenloser Downloads.

41. Internationaler Museumstag

Fotorechte: International Council of Museums ICOM

Sonntag, 13. Mai 2018
Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher

Museen feiern weltweit um den 18. Mai den Internationalen Museumstag. In Deutschland findet dieses Ereignis am Sonntag, 13. Mai statt.

Der Internationale Museumstag wird jährlich von einem wechselnden Motto begleitet. "Hyperconnected museums: new approaches, new publics" lautet das vom internationalen Museumsrat (ICOM) ausgerufene Motto für 2018. Die Museen in Deutschland beginnen den Aktionstag unter dem Motto "Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher".

Das Motto bietet eine breite Palette an Anknüpfungsmöglichkeiten. Jedes Museum kann mit seinen Ausstellungen und seinen Veranstaltungsangeboten an diesem besonderen Tag teilnehmen. Analog oder digital, der Phantasie und dem Ideenreichtum der Museumsmitarbeiter sind bei der Suche nach neuem Publikum keine Grenzen gesetzt.

(Bildrechte: International Council of Museums ICOM)

>> Weitere Informationen zum Internationalen Museumstag

Mottoerläuterung

Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2017 - RĂĽckblick

Foto: @ fotolia, kantver

21. bis 23. September 2017
Helsingborg, Schweden
Difficult Issues

ICOM Deutschland veranstaltete seine Jahrestagung in diesem Jahr gemeinsam mit den ICOM-Nationalkomitees von Island, Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark.

Das Tagungsthema "Difficult Issues" widmete sich einem weit gefächerten Feld an unterschiedlich problematischen Aspekten der Sammlungsgeschichte, der kuratorischen Verantwortung, der inhaltlichen Vermittlung, der politischen Einbindung des Museums etc.

Weitere Informationen zum Programm, zu den Referenten und den Vorträgen erhalten Sie auf unserer Tagungswebseite. Einen umfassenden Bericht zur Tagung von Ursula Röper finden Sie >> hier.

Die Mitgliederversammlung von ICOM Deutschland wurde am Freitag, den 22. September in Helsingborg, Schweden, durchgeführt.

In diesem Jahr wurde unsere Jahrestagung wieder von einem Blog begleitet. Hier finden Sie unter anderem Einträge zu den Referenten und deren Abstracts. Schauen Sie doch einmal rein, es lohnt sich!

>> Zur Tagungswebseite

>> Zum Blog

Programmflyer (.pdf)
Abstracts (.pdf)
Tagungsbericht (.pdf)

40. Internationaler Museumstag - RĂĽckblick

Plakat zum Internationaler Museumstag 2017

Sonntag, 21. Mai 2017
Spurensuche. Mut zur Verantwortung!

Museen feiern weltweit um den 18. Mai den Internationalen Museumstag. In Deutschland fand das Ereignis am Sonntag, 21. Mai, statt. Mit über 4.600 Aktionen boten die deutschen Museen ein vielfältiges Programm.

Der Internationale Museumstag wird jährlich von einem wechselnden Motto begleitet. "Museums and contested histories: Saying the unspeakable in museums" lautet das vom Internationalen Museumsrat (ICOM) ausgerufene Motto für 2017. Die Museen in Deutschland begingen den Aktionstag unter dem Motto "Spurensuche. Mut zur Verantwortung!".

Auf der Webseite zum Internationalen Museumstag können die vielen verschiedenen Aktionen der Museen in Deutschland eingesehen werden.

Auf der interaktiven Karte von ICOM haben Museen die Möglichkeit, ihre Aktivitäten an dem Tag einem weltweiten Publikum zugänglich zu machen. Registrieren Sie sich jetzt hier!

Eine Social Media Aktion begleitete den Internationalen Museumstag in Deutschland. In Anlehnung an das diesjahrige IMT-Motto rieft die Aktion #SpurenSuchen zur Erforschung und Recherche von Objektgeschichten auf. Auf den ersten Blick ist es nur ein Porzellanteller, ein Gemalde, ein Buch oder ein Gebaude. Doch welche Geschichte verbirgt sich hinter dem Objekt? Was
entdecken wir bei genauerem Hinsehen, Umdrehen, Nachlesen oder Zuhören?

Der nächste Internationale Museumstag wird am 13. Mai 2018 stattfinden. Das internationale Motto für den Tag lautet: "Hyperconnected museums: new approaches, new publics". Die deutsche Übersetzung steht noch nicht fest.

>> Weitere Informationen zum Internationalen Museumstag

Mottoerläuterung (.pdf)
Pressemitteilung, 25. April 2017 (.pdf)

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Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien:

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Tagungsbericht von Ursula Röper >

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Tagungsbericht von Klaus Weschenfelder >

Umschlag Präventive Konservierung. Ein Leitfaden

>> Präventive Konservierung

Leitfaden "Präventive Konservierung" in der Reihe "Beiträge zur Museologie" erschienen >

Umschlag Ethische Richtlinien

>> Ethische Richtlinien für Museen

Die weltweit anerkannten „Ethischen Richtlinien für Museen“ (Code of Ethics for Museums) >