"To me, ICOM's greatest value is its global network“

Hans-Martin Hinz,
ICOM-Präsident (2010-2016)

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Aktuell

ICOM Deutschland – Deutsches Nationalkomitee des Internationalen Museumsrats

ICOM Deutschland setzt sich für die Aufgaben und Ziele des Internationalen Museumsrats ICOM in Deutschland ein. Mit über 5.000 Mitgliedern ist ICOM Deutschland die größte Organisation der Museen und Museumsfachleute in Deutschland und zugleich das mitgliederstärkste Nationalkomitee innerhalb des Internationalen Museumsrats ICOM.

Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2017

Foto: @ fotolia, kantver

21. bis 23. September 2017
Helsingborg, Schweden
Difficult Issues

ICOM Deutschland veranstaltet seine Jahrestagung 2017 mit den ICOM-Nationalkomitees von Island, Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark. Gemeinsam möchten wir uns mit den verschiedensten Herausforderungen der Museumsarbeit beschäftigen und die Museumswelt Nordeuropas besser kennenlernen. Konferenzsprache ist Englisch.

Anfang des Jahres hatten wir einen Call for Papers zum Tagungsthema „Difficult Issues“ ausgeschrieben und es erreichten uns über 83 Einsendungen aus 22 Ländern. Nun sind wir dabei, ein spannendes Vortragsprogramm zusammenzustellen. Einen Überblick über die Programmstruktur und erste Informationen zum Programm erhalten Sie auf unserer Tagungswebseite. Hier haben Sie auch die Möglichkeit der Anmeldung. Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen!

Die Mitgliederversammlung von ICOM Deutschland wird dieses Jahr am Freitag, den 22. September in Helsingborg, Schweden stattfinden.

In diesem Jahr wird unsere Jahrestagung wieder von einem Blog begleitet. Hier finden Sie unter anderem aktuelle Einträge zu den Referenten und deren Abstracts. Schauen Sie doch einmal rein, es lohnt sich!

Um dem Museumsnachwuchs möglichst zahlreich eine Teilnahme an unserer Jahrestagung zu ermöglichen, können deutsche ICOM-Mitglieder mit dem Status „student“ einen Antrag auf
Reisekostenzuschuss stellen. Insgesamt gewährt ICOM Deutschland 15 Reisebeihilfen in Höhe von bis zu 150 Euro. Interessierte wenden sich bis spätestens 31. August 2017 per Mail an die Geschäftsstelle. Für die Bewilligung der Reisebeihilfen ist der Zeitpunkt der Antragstellung ausschlaggebend.

ICOM June Meetings 2017

ICOM June Meetings 2017, Foto: ICOM Deutschland

Vom 7. bis 9. Juni 2017 fanden die June Meetings von ICOM statt, zu denen sich ICOM-KollegInnen aus aller Welt für drei arbeitsintensive, aber auch anregende Tage in Paris trafen. Eingeladen waren die VertreterInnen der Internationalen Komitees, Nationalen Komitees, Regionalen Allianzen, Affiliierten Organisationen und Standing Committees von ICOM, um über aktuelle und zukünftige Aufgaben und Strategien des Verbandes, die Museumsdefinition, die Museumsethik, die UNESCO-Recommendation on Museums u.v.m. zu diskutieren. Es wurde einmal mehr deutlich, dass ICOM ein starkes Netzwerk ist, das eng an der Seite der nationalen Museen steht und intensiv weiter an der internationalen Vernetzung von Museumsinstitutionen arbeitet, um dabei gesellschaftliche und politische Aufgaben mit großer Verantwortung zu initiieren und zu übernehmen.

Das Deutsche Nationalkomitee war durch die Präsidentin, Beate Reifenscheid, Vorstandsmitglied Katrin Hieke und die Geschäftsführerin, Johanna Westphal, vertreten.

Die Extraordinary General Assembly bestätigte am 9. Juni mit 97% die neuen ICOM-Statuten, damit wurde ein Jahr intensiver Arbeit zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht.

Tagungsband 2016 erschienen

Umschlag Tagungsband 2016

Der Tagungsband zur Jahrestagung 2016 von ICOM Deutschland ist unter dem Titel "Von der Weltausstellung zum Science Lab. Handel – Industrie – Museum" erschienen.

Wie eng Industrie, Gewerbe, Handel, Kunst und Kultur miteinander verknüpft waren, zeigten die großen Weltausstellungen im 19. Jahrhundert. Sie hatten weitreichende Folgen für die Entwicklung der Museumslandschaft. Auch heute sind die Beziehungen zwischen Museen, Handel und Industrie von großer Bedeutung für die museale Arbeit, denn Museen sind von der wirtschaftlichen Situation ihrer Träger abhängig. Zusätzlich zu den klassischen Kernaufgaben des Museums stellen sich diese den wachsenden Anforderungen des Dienstleistungssektors, bis hin zu neuen Marketingstrategien, touristischer Vermarktung und Fragen der Zukunftsorientierung. Aus dem Diskurs mit den Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erwachsen neue Museumsstrategien und Museumstypen.

Mit Blick auf diese Entwicklungen wurden auf der Tagung aktuelle und zukünftige Heraus- forderungen der Museen analysiert und diskutiert. Die Vorträge und Ergebnisse sind hier umfassend präsentiert und geben aufschlussreiche Handlungsbeispiele.

>> Weitere Informationen und Bestellformular

40. Internationaler Museumstag

Plakat zum Internationaler Museumstag 2017

Sonntag, 21. Mai 2017
Spurensuche. Mut zur Verantwortung!

Museen feiern weltweit um den 18. Mai den Internationalen Museumstag. In Deutschland fand das Ereignis am Sonntag, 21. Mai, satt. Mit über 4.600 Aktionen boten die deutschen Museen ein vielfältiges Programm.

Der Internationale Museumstag wird jährlich von einem wechselnden Motto begleitet. "Museums and contested histories: Saying the unspeakable in museums" lautet das vom Internationalen Museumsrat (ICOM) ausgerufene Motto für 2017. Die Museen in Deutschland begingen den Aktionstag unter dem Motto "Spurensuche. Mut zur Verantwortung!".

Auf der Webseite zum Internationalen Museumstag können die vielen verschiedenen Aktionen der Museen in Deutschland eingesehen werden.

Auf der interaktiven Karte von ICOM haben Museen die Möglichkeit, ihre Aktivitäten an dem Tag einem weltweiten Publikum zugänglich zu machen. Registrieren Sie sich jetzt hier!

Eine Social Media Aktion begleitete den Internationalen Museumstag in Deutschland. In Anlehnung an das diesjahrige IMT-Motto rieft die Aktion #SpurenSuchen zur Erforschung und Recherche von Objektgeschichten auf. Auf den ersten Blick ist es nur ein Porzellanteller, ein Gemalde, ein Buch oder ein Gebaude. Doch welche Geschichte verbirgt sich hinter dem Objekt? Was
entdecken wir bei genauerem Hinsehen, Umdrehen, Nachlesen oder Zuhören?

Der nächste Internationale Museumstag wird am 13. Mai 2018 stattfinden. Das internationale Motto für den Tag lautet: "Hyperconnected museums: new approaches, new publics". Die deutsche Übersetzung steht noch nicht fest.

>> Weitere Informationen zum Internationalen Museumstag

Mottoerläuterung (.pdf)
Pressemitteilung, 25. April 2017 (.pdf)

Das neue Kulturschutzgesetz. Handreichung für die Praxis

Cover zu Das neue Kulturschutzgesetz. Handreichung für die Praxis

Im Juni 2016 wurde das neue Kulturgutschutzgesetz verabschiedet. Nun hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien eine Handreichung herausgegeben, die neben dem Gesetzestext und einer konsolidierten Gesetzesbegründung auch zahlreiche Erläuterungen, Hintergrundinformationen und Übersichten für die Praxis enthält.

Die Broschüre ist online erhältlich!

>> Download Handreichung

G7-Treffen zum Kulturgutschutz

Unter dem Motto "Kultur als Instrument des Dialogs zwischen den Völkern" trafen sich vom 30. bis 31. März 2017 die Kulturminister der G7-Länder in Florenz und diskutierten Fragen der kulturellen Diversität und des Kulturgutschutzes. Sie verabschiedeten eine Erklärung zum Kulturgutschutz, die sogenannte „Florence Declaration“. Diese betont die Wichtigkeit von Kultur für den Dialog zwischen den Völkern, fordert ein international gemeinsames, abgestimmtes Handeln, um Kulturgüter zu schützen, und betont die Rolle der UNESCO. ICOM war als Beobachter und Experte in Kulturgutschutzfragen zu dem Treffen eingeladen und wurde durch den Vize-Präsident Alberto Garlandini und die Programm-Direktorin France Desmarais vertreten.

Dem Treffen war die Verabschiedung der UN-Resolution 2347 vorangegangen, die die un-rechtmäßige Zerstörung des kulturellen Erbes, der religiösen Stätten und der Artefakte sowie des Schmuggels von Kulturgütern durch terroristische Gruppen während bewaffneter Konflikte verurteilt und bekräftigt, dass solche Angriffe ein Kriegsverbrechen darstellen und vor Gericht gestellt werden müssen. Mehr

Reisestipendien 2017

1. ICOM Deutschland fördert 2017 wie die Jahre zuvor die Teilnahme deutscher Mitglieder an den Tagungen der Internationalen Komitees von ICOM mit Reisekostenzuschüssen. Durch die aktive Mitwirkung an den Tagungen soll die deutsche Museumsarbeit international noch stärker als bisher bekannt gemacht werden.

Voraussetzung für die Bezuschussung ist ein wissenschaftlicher Beitrag zur Tagung (z. B. das Vortragen eines Referates), eine besondere Funktion in der Gremienarbeit (z. B. die Tätigkeit als Vorstandsmitglied oder Sekretär/in) oder das Mitwirken bei der Vorbereitung und Durchführung der Tagung. Daneben wird die Anfertigung eines Berichtes für die Veröffentlichung in den Mitteilungen von ICOM Deutschland erwartet. Auskünfte erteilt Ihnen die Geschäftsstelle.

2. Um dem Museumsnachwuchs möglichst zahlreich eine Teilnahme an unserer Jahrestagung zu ermöglichen, können deutsche ICOM-Mitglieder mit dem Status „student“ einen Antrag auf
Reisekostenzuschuss stellen. Insgesamt gewährt ICOM Deutschland 15 Reisebeihilfen in Höhe von bis zu 150 Euro. Interessierte wenden sich bis spätestens 31. August 2017 per Mail an die Geschäftsstelle. Für die Bewilligung der Reisebeihilfen ist der Zeitpunkt der Antragstellung ausschlaggebend.

Empfehlungen zum Umgang mit wissenschaftlichen Sammlungen an Universitäten

Die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland hat eine neue „Empfehlung zum Umgang mit wissenschaftlichen Sammlungen an Universitäten“ herausgegeben und möchte damit zu einer Verbesserung der Situation wissenschaftlicher Sammlungen beitragen.

Die Empfehlung ist hier online erhältlich.

EXPONATEC COLOGNE

Logo Exponatec Cologne

Köln, 22. bis 24. November 2017
Internationale Fachmesse für Museen, Konservierung und Kulturerbe

In vier Ausstellungsbereichen stellen Institutionen und Unternehmen aus allen relevanten Segmenten des Kulturmarktes Produktneuheiten, Lösungen und Konzepte rund um Ausstellung, Restaurierung und Kulturerbe vor und liefern wegweisende Impulse.

ICOM Deutschland wird mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten sein.

ICOM-Mitglieder haben freien Eintritt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Informationen: www.exponatec.de

Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2016 - Rückblick

Ansicht Deutsches Technikmuseum Berlin, Copyright ist SDTB / Foto: C. Kirchner

6. bis 8. Oktober 2016
Berlin, Deutsches Technikmuseum
Von der Weltausstellung zum Science Lab
Handel – Industrie – Museum

ICOM Deutschland führte vom 6. bis 8. Oktober 2016 seine Jahrestagung und Mitgliederver- sammlung im Deutschen Technikmuseum in Berlin zum Thema "Von der Weltausstellung zum Science Lab. Handel – Industrie – Museum" durch. Rund 300 Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen daran teil.

Tim Renner, Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin, eröffnete am
6. Oktober im Rahmen eines Festaktes die Tagung. Den Abendvortrag hielt Prof. Dr. Gerhard Pfennig zum Thema "TTIP, CETA, EU – Internationale Prozesse und die Folgen für die Museen". Suay Aksoy, die im Juli 2016 zur Präsidentin von ICOM gewählt wurde, war ebenfalls gekommen und sprach in ihrem Grußwort über die Bedeutung von internationaler Vernetzung für Museen.

Ausgehend von der Museumsentwicklung seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden an zwei Konferenztagen die aktuellen Entwicklungen und zukünftigen Herausforderungen der Museen analysiert und diskutiert. Im Rahmen eines besonderen Formats – Project Slam – hatten Mitglieder die Möglichkeit, in Kurzbeiträgen ihre Projekte vorzustellen. Ein umfassendes Begleitprogramm mit Führungen, Workshops und Exkursionen umrahmte die Tagung: Neben dem Deutschen Technikmuseum wurde auch das Deutsche Historische Museum und das Museum in der Kulturbrauerei besucht.

Die Herausgabe der Tagungsbeiträge ist im Mai 2017 geplant.

Das detaillierte Tagungsprogramm und weitere Informationen zur Tagung entnehmen Sie bitte unserer >> Tagungswebseite.

Programmflyer (.pdf)
Zusammmenfassungen der Vorträge und Vorstellung der Referenten (.pdf)
Pressemitteilung, 4. Oktober 2016 (.pdf)

Mitgliederversammlung und Wahlen

ICOM Deutschland führte seine diesjährige Mitgliederversammlung im Rahmen der Jahrestagung am 7. Oktober 2016 im Deutschen Technikmuseum in Berlin durch. Dem dreijährigen Turnus von ICOM entsprechend standen Wahlen für das Amt der Präsidentin/des Präsidenten und des Vorstandes für die Jahre 2017 bis 2019 an.

Prof. Dr. Beate Reifenscheid wurde zur Präsidentin von ICOM Deutschland gewählt. Sie löst damit zum Jahreswechsel Dr. Michael Henker im Amt ab. In den Vorstand wurden für eine zweite Amtszeit Katrin Hieke, Prof. Dr. Elisabeth Tietmeyer und Prof. Dr. Friederike Waentig gewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Dr. Katrin Janis, Dr. Rüdiger Kelm und Prof. Dr. Dr. Markus Walz.

Weitere Informationen zum >> Vorstand.

Desweiteren wurden gemäß der Satzung von ICOM Deutschland für das Amt der Kassenprüferin Martina Krug und für das Amt der stellvertretenden Kassenprüferin Karin Kühling gewählt.

ICOM-Generalkonferenz 2016 - Rückblick

Logo ICOM-Generalkonferenz 2016

3. bis 9. Juli 2016
Mailand, Italien
Museums and Cultural Landscapes


Rund 3.500 Museumprofis aus 129 Ländern nahmen vom 3. bis 9. Juli 2016 an der
24. ICOM-Generalkonferenz in Mailand teil. Das Konferenzthema lautete „Museums and Cultural Landscapes“. Im Mittelpunkt standen die Fachtagungen der über 30 Internationalen Komitees von ICOM. Als Keynote Speaker waren unter anderem der Künstler Christo und der Architekt und Designer Michele de Lucchi eingeladen, per Videobotschaft zugeschaltet wurde der Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk. >> Mehr

Anlässlich des 70jährigen Bestehens von ICOM wurde in Mailand auch das neue Erscheinungsbild und Logo von ICOM vorgestellt. >> Mehr

Die im Rahmen der Konferenz veranstaltete Generalversammlung hat am 9. Juli 2016 dem neuen Strategic Plan 2016-2022 zugestimmt, die überarbeiteten Statuten von ICOM angenommen und folgende Resolutionen verabschiedet:

  • The responsibility of museums towards landscape as an essential element of humanity’s physical, natural, social and symbolic environment (Carta di Milano);
  • Inclusion, intersectionality and gender mainstreaming in museums;
  • Strengthening the protection of cultural heritage during and after armed conflict, acts of terrorism, revolutions and civil strife;
  • The promotion and protection of cultural objects on international loan.

Bei den anstehenden Wahlen wurde die Museumswissenschaftlerin Suay Aksoy (Istanbul) als Nachfolgerin von Hans-Martin Hinz, der nach zwei Amtsperioden turnusmäßig ausscheiden musste, für das Präsidentenamt gewählt. Ebenso wurden die Mitglieder des Exekutivrats neu gewählt, unter anderem Léontine Meijer-van Mensch vom Museum Europäischer Kulturen in Berlin. >> Mehr

Regine Schulz vom Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim wurde zur Vorsitzenden des Advisory Council gewählt und auch in den Internationalen Komitees sind wieder viele deutsche Mitglieder in Führungspositionen gewählt worden.

Der in Mailand vorgelegte >> Annual Report 2015 gibt Einblick in die zahlreichen Aktivitäten des Verbandes (Tagungen, Workshops, Publikationen).

Tagungsbericht von Klaus Weschenfelder (.pdf)

EU-Richtlinie bedroht die Autonomie der Museen

ICOM Deutschland hat zum Vorschlag der Europäischen Kommission vom 12. Dezember 2011 für eine Änderung der Richtlinie zur Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors Stellung genommen.

Die so genannte PSI-Richtlinie besteht seit 2003 und verlangt, dass Informationen des öffentlichen Sektors kostenlos zur Weiterverwertung durch Dritte, auch zur kommerziellen Weiterverwertung, in computerlesbarer Form bereitgehalten werden müssen. Bisher galt dies etwa für Wetter- oder Verkehrsdaten zur Nutzung in Wettervorhersagen oder für Navigationssysteme. Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Novelle sieht nun vor, unter dem öffentlichen Sektor auch die Museen zu subsumieren, die damit gezwungen wären, ihre Text- und Bilddatenbanken kostenlos zur gewerblichen Nutzung zur Verfügung zu stellen.

>> Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2003/98/EG über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors

Abgesehen von offenen Urheberrechtsfragen würde damit in die Finanzierungsautonomie der Museen eingegriffen. ICOM Deutschland unterstützt alle Bestrebungen, Informationen für Zwecke der Wissenschaft und Bildung kostenlos bereit zu stellen, es kann aber nicht sein, dass die unter größten personellen und finanziellen Anstrengungen erarbeiteten und bereitgestellten Daten von der Wirtschaft zur Gewinnerzielung kostenlos benützt werden dürfen.

Bitte zögern Sie nicht, politisch Verantwortliche aus den Parlamenten der EU, des Bundes und der Länder auf diese Novelle anzusprechen und leiten Sie gerne die Stellungnahme von ICOM Deutschland dazu weiter:

Position von ICOM Deutschland zur geplanten EU-Novelle zur Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors, 17. Januar 2012 (.pdf)

Förderhinweis

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien:

Logo der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

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