"To me, ICOM's greatest value is its global network“

Hans-Martin Hinz,
ICOM-Präsident (2010-2016)

>> Interview

Aktuell

ICOM Deutschland Deutsches Nationalkomitee des Internationalen Museumsrats

ICOM Deutschland setzt sich für die Aufgaben und Ziele des Internationalen Museumsrats ICOM in Deutschland ein. Mit über 5.000 Mitgliedern ist ICOM Deutschland die größte Organisation der Museen und Museumsfachleute in Deutschland und zugleich das mitgliederstärkste Nationalkomitee innerhalb des Internationalen Museumsrats ICOM.

BKM-Preis Kulturelle Bildung 2017

ICOM Deutschland ist berechtigt, für das Jahr 2017 drei Bildungs- und Vermittlungsprojekte für den BKM-Preis "Kulturelle Bildung" vorzuschlagen.

Mit diesem Preis honoriert die Beauftragte für Kultur und Medien (BKM), Kulturstaatsministerin Monika Grütters, hervorragende, bundesweit modellhafte Projekte der künstlerisch-kulturellen Vermittlung. In der Regel werden drei Preise in Höhe von insgsamt 60.000 € vergeben. Die Nominierung für den Preis ist mit einer Anerkennungsprämie in höhe von 5.000 € verbunden.

Bis zum 30. September 2016 haben Museen die Gelegenheit, ihre Projekte an >> ICOM Deutschland zu senden, damit wir sie bei der Auswahl unserer Vorschläge berücksichtigen können.

Weitere Informationen zum Preis und zu den Bewerbungskriterien finden Sie >> hier.

Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2016

Ansicht Deutsches Technikmuseum Berlin, Copyright ist SDTB / Foto: C. Kirchner

6. bis 8. Oktober 2016
Berlin, Deutsches Technikmuseum
Von der Weltausstellung zum Science Lab
Handel – Industrie – Museum

Die Jahrestagung und Mitgliederversammlung von ICOM Deutschland wird vom 6. bis 8. Oktober 2016 im Deutschen Technikmuseum in Berlin zum Thema "Von der Weltausstellung zum Science Lab. Handel – Industrie – Museum" stattfinden.

Wie eng verknüpft Industrie, Gewerbe, Handel, Kunst und Kultur miteinander sein konnten, zeigten die großen Weltausstellungen im 19. Jahrhundert. Sie hatten weitreichende Folgen für die Entwicklung der Museumslandschaft. Diese kulturell umfänglichen Leistungsschauen sind längst in den wirtschaftsorientierten ‚Expos‘ aufgegangen. Die Beziehungen zwischen Museen, Handel und Industrie sind aber immer noch von großer Bedeutung für die museale Arbeit, denn Museen sind vor allem von der wirtschaftlichen Situation ihrer Träger abhängig. Sie müssen zur Wahrnehmung ihrer Kernaufgaben heute auf die Anforderungen eines wachsenden Dienstleistungssektors reagieren, während sich andere darüber hinaus mit Fragen des Tourismus und Marketings auseinandersetzen. Nicht zuletzt erwachsen Museumsstrategien und Museumstypen aus dem Diskurs mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Ausgehend von der Museumsentwicklung seit der Mitte des 19. Jahrhunderts werden im Rahmen der Tagung aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen der Museen analysiert und diskutiert. Im Rahmen eines besonderen Formats – des Project Slam – werden Kurzbeiträge zu allen Aspekten des Tagungsthemas aus den Reihen der Mitglieder in möglichst vielen Beispielen aus der Museumspraxis vorgestellt.

Das detaillierte Tagungsprogramm und weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung entnehmen Sie bitte unserer >> Tagungswebseite. Hier haben Sie auch die Möglichkeit der Online-Anmeldung.

Mitgliederversammlung und Wahlen

ICOM Deutschland wird seine diesjährige Mitgliederversammlung im Rahmen der Jahrestagung am 7. Oktober 2016 im Deutschen Technikmuseum in Berlin durchführen.

Dem dreijährigen Turnus von ICOM entsprechend stehen in der Mitgliederversammlung Wahlen für das Amt der Präsidentin/des Präsidenten und des Vorstandes für die Jahre 2017 bis 2019 an. Für die Mitarbeit im Vorstand sind insgesamt sechs Sitze zu vergeben. Desweiteren werden gemäß der Satzung von ICOM Deutschland der Kassenprüfer/die Kassenprüferin sowie dessen/deren Stellvertreter(in) gewählt, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.

Für das Amt der Präsidentin/des Präsidenten kandidieren (in alphabetischer Reihenfolge):
- Dr. Michael Henker
- Prof. Dr. Beate Reifenscheid-Ronnisch

Für den Vorstand kandidieren (in alphabetischer Reihenfolge):
- Jolanta Heine
- Katrin Hieke
- Dr. Katrin Janis
- Dr. Rüdiger Kelm
- Dr. Manfred Nawroth
- Prof. Dr. Elisabeth Tietmeyer
- Prof. Dr. Friederike Waentig
- Prof. Dr. Dr. Markus Walz

Kurzvorstellungen der Kandidatinnen und Kandidaten (.pdf)

Für das Amt der Kassenprüferin/des Kassenprüfers kandidiert:
- Martina Krug

Für das Amt der stellvertretenden Kassenprüferin/des stellvertretenden Kassenprüfers kandidiert:
- Karin Kühling

Bitte beachten Sie, dass Mitglieder bei Nichtanwesenheit auf der Mitgliederversammlung ihr Stimmrecht auf andere stimmberechtigte Mitglieder schriftlich übertragen können, wobei jedes Mitglied zur Vertretung von höchstens zwei abwesenden Mitgliedern bevollmächtigt werden kann. Eine Vorlage zur Übertragung des Stimmrechts erhalten Sie in der >> Geschäftsstelle.

Nachwuchsförderung durch Reisestipendien

Um dem Museumsnachwuchs möglichst zahlreich eine Teilnahme an unserer Jahrestagung zu ermöglichen, können deutsche ICOM-Mitglieder mit dem Status „student“ einen Antrag auf Reisekostenzuschuss stellen. Insgesamt gewährt ICOM Deutschland 15 Reisebeihilfen in Höhe von bis zu 100 Euro. Interessierte wenden sich bitte bis spätestens 31. August 2016 an die
>> Geschäftsstelle. Für die Bewilligung der Reisebeihilfen ist der Zeitpunkt der Antragstellung ausschlaggebend.

ICOM-Generalkonferenz 2016 - Rückblick

Logo ICOM-Generalkonferenz 2016

3. bis 9. Juli 2016
Mailand, Italien
Museums and Cultural Landscapes


Rund 3.500 Museumprofis aus 129 Ländern nahmen vom 3. bis 9. Juli 2016 an der
24. ICOM-Generalkonferenz in Mailand teil. Das Konferenzthema lautete „Museums and Cultural Landscapes“. Im Mittelpunkt standen die Fachtagungen der über 30 Internationalen Komitees von ICOM. Als Keynote Speaker waren unter anderem der Künstler Christo und der Architekt und Designer Michele de Lucchi eingeladen, per Videobotschaft zugeschaltet wurde der Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk. >> Mehr

Anlässlich des 70jährigen Bestehens von ICOM wurde in Mailand auch das neue Erscheinungsbild und Logo von ICOM vorgestellt. >> Mehr

Die im Rahmen der Konferenz veranstaltete Generalversammlung hat am 9. Juli 2016 dem neuen Strategic Plan 2016-2022 zugestimmt, die überarbeiteten Statuten von ICOM angenommen und folgende Resolutionen verabschiedet:

  • The responsibility of museums towards landscape as an essential element of humanity’s physical, natural, social and symbolic environment (Carta di Milano);
  • Inclusion, intersectionality and gender mainstreaming in museums;
  • Strengthening the protection of cultural heritage during and after armed conflict, acts of terrorism, revolutions and civil strife;
  • The promotion and protection of cultural objects on international loan.

Bei den anstehenden Wahlen wurde die Museumswissenschaftlerin Suay Aksoy (Istanbul) als Nachfolgerin von Hans-Martin Hinz, der nach zwei Amtsperioden turnusmäßig ausscheiden musste, für das Präsidentenamt gewählt. Ebenso wurden die Mitglieder des Exekutivrats neu gewählt, unter anderem Léontine Meijer-van Mensch vom Museum Europäischer Kulturen in Berlin. >> Mehr

Regine Schulz vom Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim wurde zur Vorsitzenden des Advisory Council gewählt und auch in den Internationalen Komitees sind wieder viele deutsche Mitglieder in Führungspositionen gewählt worden.

Der in Mailand vorgelegte >> Annual Report 2015 gibt Einblick in die zahlreichen Aktivitäten des Verbandes (Tagungen, Workshops, Publikationen).

Tagungsbericht von Klaus Weschenfelder (.pdf)

Deutsche Fassung der ICOM Emergency Red List zu den gefährdeten Kulturgütern Libyens erschienen

Cover ICOM-Rote-Notfall-Liste für die gefährdeten Kulturgüter Libyens

Nachdem im Dezember 2015 bereits die englische, französische und arabische Fassung der Emergency Red List zu den gefährdeten Kulturgütern Libyens erschienen ist, wurde die deutschsprachige Ausgabe am 26. April 2016 anlässlich der „ICOM Palmyra Talks“ im Kunsthistorischen Museum in Wien der Öffentlichkeit vorgestellt. Den ausführlichen Artikel hierzu finden Sie auf der Internetseite von >> ICOM.

Eine Übersicht aller bisher erschienenen „Roten Listen“ finden Sie auf der Homepage von >> ICOM. Hier haben Sie auch die Möglichkeit der Kategorienrecherche und weiterer kostenloser Downloads.

Rote-Notfall-Liste der gefährdeten Kulturgüter Libyens (.pdf)

Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2017

Ansicht Helsingborg, Schweden; Foto: David Castor

21. bis 23. September 2017
Helsingborg, Schweden
Difficult issues in museums

Für 2017 plant ICOM Deutschland eine Tagung mit den ICOM-Nationalkomitees von Island, Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark. Gemeinsam möchten wir uns mit den verschiedensten Herausforderungen der Museumsarbeit beschäftigen und die Museumswelt Nordeuropas besser kennenlernen. Im Rahmen der Tagung vom 21. bis 23. September 2017 in Helsingborg, Schweden, wird auch die Mitgliederversammlung von ICOM Deutschland stattfinden. Weitere Informationen folgen im Sommer 2016.

ICOM Deutschland führt seit über zehn Jahren regelmäßig Fachtagungen zusammen mit den jeweiligen Nationalkomitees im Ausland durch, um die Kommunikation und den Gedankenaustausch mit Museumsprofis auf internationaler Ebene zu intensivieren. Partner waren bisher Frankreich, Großbritannien, Belgien, Niederlande, Österreich, die Schweiz, Polen, Ungarn, die Vereinigten Staaten von Amerika und Russland.

>> Tagungswebseite

EU-Richtlinie bedroht die Autonomie der Museen

ICOM Deutschland hat zum Vorschlag der Europäischen Kommission vom 12. Dezember 2011 für eine Änderung der Richtlinie zur Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors Stellung genommen.

Die so genannte PSI-Richtlinie besteht seit 2003 und verlangt, dass Informationen des öffentlichen Sektors kostenlos zur Weiterverwertung durch Dritte, auch zur kommerziellen Weiterverwertung, in computerlesbarer Form bereitgehalten werden müssen. Bisher galt dies etwa für Wetter- oder Verkehrsdaten zur Nutzung in Wettervorhersagen oder für Navigationssysteme. Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Novelle sieht nun vor, unter dem öffentlichen Sektor auch die Museen zu subsumieren, die damit gezwungen wären, ihre Text- und Bilddatenbanken kostenlos zur gewerblichen Nutzung zur Verfügung zu stellen.

>> Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2003/98/EG über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors

Abgesehen von offenen Urheberrechtsfragen würde damit in die Finanzierungsautonomie der Museen eingegriffen. ICOM Deutschland unterstützt alle Bestrebungen, Informationen für Zwecke der Wissenschaft und Bildung kostenlos bereit zu stellen, es kann aber nicht sein, dass die unter größten personellen und finanziellen Anstrengungen erarbeiteten und bereitgestellten Daten von der Wirtschaft zur Gewinnerzielung kostenlos benützt werden dürfen.

Bitte zögern Sie nicht, politisch Verantwortliche aus den Parlamenten der EU, des Bundes und der Länder auf diese Novelle anzusprechen und leiten Sie gerne die Stellungnahme von ICOM Deutschland dazu weiter:

Position von ICOM Deutschland zur geplanten EU-Novelle zur Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors, 17. Januar 2012 (.pdf)

 

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Umschlag Mitteilungen 2016

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Tagungsband zum Bodensee-Symposium 2015 erschienen >

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Umschlag Präventive Konservierung. Ein Leitfaden

>> Präventive Konservierung

Leitfaden "Präventive Konservierung" in der Reihe "Beiträge zur Museologie" erschienen >

Umschlag Ethische Richtlinien

>> Ethische Richtlinien für Museen

Die weltweit anerkannten „Ethischen Richtlinien für Museen“ (Code of Ethics for Museums) >