Von der Weltausstellung zum Science Lab. Handel – Industrie – Museum

Wie eng verknüpft Industrie, Gewerbe, Handel, Kunst und Kultur miteinander sein konnten, zeigten die großen Weltausstellungen im
19. Jahrhundert. Sie hatten weitreichende Folgen für die Entwicklung der Museumslandschaft. Diese kulturell umfänglichen Leistungsschauen sind längst in den wirtschaftsorientierten ‚Expos‘ aufgegangen. Die Beziehungen zwischen Museen, Handel und Industrie sind aber immer noch von großer Bedeutung für die museale Arbeit, denn Museen sind vor allem von der wirtschaftlichen Situation ihrer Träger abhängig. Sie müssen zur Wahrnehmung ihrer Kernaufgaben heute auf die Anforderungen eines wachsenden Dienstleistungssektors reagieren, während sich andere darüber hinaus mit Fragen des Tourismus und Marketings auseinandersetzen. Nicht zuletzt erwachsen Museumsstrategien und Museumstypen aus dem Diskurs mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Ausgehend von der Museumsentwicklung seit der Mitte des 19. Jahrhunderts werden im Rahmen der Tagung aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen der Museen analysiert und diskutiert.

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