Call for Papers

Chancen und Nebenwirkungen – Museum 4.0

14. bis 16. November 2019 - Schloss Nymphenburg, München

Die umfassende, globale Digitalisierung bedeutet Veränderungen in allen Arbeits-, Lebens- und Erfahrungsbereichen, von denen auch Museen nicht ausgeschlossen sind. Hier geht es vor allem um die Frage, welche Bedeutung Digitalisierung für das Sammeln, Forschen, Ausstellen, Bewahren und Vermitteln hat. Immer größer angelegte Forschungsvorhaben und Förderinitiativen sollen museale Bestände digital aufarbeiten und mit aktuellen und neuen Zielgruppen vernetzen. Wie lässt sich diese Realität beschreiben, die für viele Menschen zum Lebensalltag geworden ist, und welche Wirkungen hat sie auf Museen, deren Selbstverständnis und Arbeitsweise? Welche Chancen und Herausforderungen, welche „Risiken und Nebenwirkungen“ sind mit der digitalen Realität für Museen in einer global vernetzten Welt verbunden? ICOM Deutschland möchte hierzu zwei Dialogebenen betreten: einerseits Beiträge eingeladener Expert*innen, andererseits Workshops, in denen sich die Teilnehmenden in Kleingruppen austauschen und zu aktuellen Projekten und Initiativen intensiver ins Gespräch kommen.

Die Workshops sind am zweiten Tagungstag, Freitag, 15.11.2019, nachmittags parallel mit 2 ½ Stunden Dauer vorgesehen. Das jeweilige Thema und die Struktur des Workshops bestimmen die Moderator*innen. Sie sollten ein Impulsstatement geben, den Workshop moderieren und dessen Ergebnisse anschließend im Plenum (5-8 Minuten) vortragen. Ferner ist eine schriftliche Zusammenfassung für die Tagungspublikation erwünscht. Den Moderator*innen wird eine Assistenz zur Seite gestellt.

ICOM Deutschland lädt mögliche Moderator*innen ein, Vorschläge für Workshops einzureichen. Gern können auch Teams aus zwei bis drei Moderator*innen einen Workshop gestalten. Analysen mit offen gebliebenen Fragen oder Werkstattberichte ohne fertiges Ergebnis zählen zu den Möglichkeiten für diese Workshops. Dies können zum Beispiel (selbst-) kritische Praxisberichte aus der Museumsarbeit, für Museen nutzbringende Vorstellungen von Problemlösungen aus der Kulturwirtschaft oder auch fachwissenschaftliche Beiträge (Analysen, Theorien mit konkretem Bezug auf Museumspraxis) sein.

Erbeten sind schriftliche Vorschläge mit höchstens 2.000 Zeichen Text, bestehend aus einer Überschrift, einer inhaltlichen Skizze (Anliegen, Materialgrundlage, Zielsetzung) und Kurzangaben zum/zur Einsender*in, (Name, Bildungshintergrund, aktuelle berufliche Position, ggf. spezieller Bezug zum vorgeschlagenen Thema).

Einsendungen bitte als E-Mail bzw. E-Mail-Attachment an icom@icom-deutschland.de; Einsendeschluss ist der 31. März 2019. Die Entscheidung über Annahme oder Ablehnung eines Vorschlags erfahren die Einsender*innen bis spätestens 31. Mai 2019.

Die Jahrestagung 2019 von ICOM Deutschland wird in Kooperation mit der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen stattfinden.