„Museen tragen als Bewahrer des Kultur- und Naturerbes eine große Verantwortung“

Hans-Martin Hinz

Aktuell

ICOM Deutschland – Deutsches Nationalkomitee des Internationalen Museumsrats

ICOM Deutschland setzt sich für die Aufgaben und Ziele des Internationalen Museumsrats ICOM in Deutschland ein. Mit über 5.000 Mitgliedern ist ICOM Deutschland die größte Organisation der Museen und Museumsfachleute in Deutschland und zugleich das mitgliederstärkste Nationalkomitee innerhalb des Internationalen Museumsrats ICOM.

Vergangene Veranstaltungen finden Sie un unserem >> Archiv

Gemeinsame Tagung von ICOM Deutschland, ICOM Russland und ICOM USA 2014

9. bis 12. September 2014
Eremitage, St. Petersburg, Russland
Museum and Politics

und 13. bis 14. September 2014
Jekaterinburg, Russland
Fortsetzung der Tagung

ICOM Deutschland veranstaltet seine diesjährige Jahrestagung gemeinsam mit ICOM Russland und ICOM USA auf Einladung der Eremitage vom 9. bis 12. September 2014 in Sankt Petersburg zum Thema "Museum and Politics". An die Tagung schließt sich vom 13. bis 14. September in Jekaterinburg eine zweitägige Veranstaltung zum Thema "Industrial heritage and regional aspects of museum development" an.

Das Tagungsthema „Museum und Politik“ bietet bei einem Zusammentreffen von Museumsfachleuten aus drei Ländern mit bedeutenden Museumstraditionen und durchaus unterschiedlichen gesellschaftlichen Entwicklungen und unterschiedlichen Trägermodellen Stoff für anregende Debatten und einen befruchtenden Meinungsaustausch.

Die Konferenzsprachen sind Deutsch, Russisch und Englisch. Das detaillierte Programm und weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung finden sie auf der >> Tagungswebseite

Die Mitgliederversammlung 2014 von ICOM Deutschland wird im Rahmen der Tagung am Mittwoch, 10. September 2014, 17.00 bis 19.00 Uhr in St. Petersburg, Russland, durchgeführt. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.

Stellungnahme des Präsidenten von ICOM Russland zur Situation in der Ukraine (.pdf)

Call for Papers

ICOM Deutschland lädt Sie dazu ein, Beitragsvorschläge für die Tagung vom 9. bis 12. September 2014 in Sankt Petersburg einzureichen. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem Call for Papers. Mitglieder von ICOM Deutschland, die im Rahmen der Tagung einen Vortrag halten werden, können bei ICOM Deutschland einen Antrag auf Reisebeihilfe stellen.
Verlängerte Abgabefrist: 31. März 2014

Call for Papers (.pdf)

Blog „Museums, Politics and Power“

Im November ist das Blog-Projekt "Museums, Politics and Power – An International Conversation" online gegangen, das die gemeinsame Tagung von ICOM Deutschland, ICOM Russland und ICOM USA vom 9. bis 12. September 2014 in Sankt Petersburg ab sofort begleiten, kommentieren und dokumentieren wird: http://museumspoliticsandpower.org/

Besuchen Sie auch die begleitende Facebook Seite: https://www.facebook.com/pages/Museums-Politics-and-Power/482666811847502

Es ist ein Versuch, die ICOM-Tagungen nachhaltiger zu gestalten, die Arbeit von ICOM transparenter zu machen, internationale Projekte und Kooperationen anzuregen und all denen eine Stimme zu geben, die die Konferenz nicht besuchen können.

Wir laden Sie herzlich ein, das virtuelles Projekt zu besuchen, Ihre Netzwerke darauf aufmerksam zu machen und – wenn Sie mögen – die internationale Konversation mit einem eigenen Beitrag zu bereichern.

Stipendienprogramme 2014 von ICOM Deutschland

ICOM Deutschland fördert 2014 wie die Jahre zuvor die Teilnahme deutscher Mitglieder an den Tagungen der Internationalen Komitees mit Reisekostenzuschüssen. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird eine aktive Mitwirkung an der Tagung erhofft, um die deutsche Museumsarbeit international noch stärker als bisher bekannt zu machen.

Voraussetzung für die Bezuschussung ist ein wissenschaftlicher Beitrag zur Tagung (z. B. das Vortragen eines Referates), eine besondere Funktion in der Gremienarbeit (z. B. die Tätigkeit als Vorstandsmitglied oder Sekretär/in) oder das Mitwirken bei der Vorbereitung und Durchführung der Tagung. Daneben wird die Anfertigung eines Berichtes für die Veröffentlichung in den Mitteilungen von ICOM Deutschland erwartet.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die >> Geschäftsstelle.

60 Jahre ICOM Deutschland

Am 19. März 1953 wurde die Bundesrepublik mit der Gründung eines eigenen Nationalkomitees Teil der internationalen ICOM-Gemeinschaft. Fünfzehn Jahre später, am 31. Juli 1968, gelang dies auch der DDR. 1990 fand die Vereinigung der beiden Nationalkomitees statt. ICOM Deutschland ist seitdem auf rund 5.000 Mitglieder angewachsen, damit hat sich das Deutsche Nationalkomitee zum größten Nationalkomitee innerhalb des Verbandes entwickelt.

Einen Rückblick auf die deutsch-deutsche ICOM-Geschichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe der "Mitteilungen" von ICOM Deutschland.

Mitteilungen 2013 (.pdf)

Vorstandsmitglied Matthias Henkel führte aus Anlass des 60jährigen Bestehens Interviews mit den Mitgliedern, die in einer Auswahl und gekürzter Fassung in den "Mitteilungen" abgedruckt wurden und hier vollständig abrufbar sind. Viel Spaß bei der Lektüre!

60 Jahre ICOM Deutschland (.pdf)

Vorstandswahlen

Dem dreijährigen Turnus von ICOM entsprechend wurden in der Mitgliederversammlung am 18. Oktober 2013 die Wahlen zum Vorstand für die Amtsperiode 2014 bis 2016 und die Wahl der Kassenprüferin/des Kassenprüfers sowie dessen/deren Stellvertreter(in) durchgeführt. Es wurden gewählt:

Präsident: Dr. Michael Henker

Vorstandsmitglieder (in alphabetischer Reihenfolge):
Dr. Matthias Henkel
Katrin Hieke
Dr. Franziska Nentwig
Dr. Gabriele Pieke
Prof. Dr. Beate Reifenscheid-Ronnisch
Prof. Dr. Friederike Waentig

Die Kurzvorstellungen der Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zum Vorstand entnehmen Sie bitte der unten eingestellten Kandidatenbroschüre (pdf).

Kassenprüferin: Martina Krug

Stellvertreterin der Kassenprüferin: Karin Kühling

Weitere Informationen zum Vorstand finden Sie >> hier

Kandidatenbroschüre (.pdf)

Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2013

Foyer des RJM beim Thementag Indien 2012, Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt, Foto: Guido Schiefer

17. - 19. Oktober 2013
Rautenstrauch-Joest Museum – Kulturen der Welt, Köln
Zur Ethik des Bewahrens: Konzepte, Praxis, Perspektiven

Die Jahrestagung von ICOM Deutschland fand vom 17. bis 19. Oktober 2013 im Rautenstrauch-Joest Museum – Kulturen der Welt in Köln statt. Das Tagungsthema „Zur Ethik des Bewahrens: Konzepte, Praxis, Perspektiven“ rückte eine der zentralen Aufgaben des Museums in den Mittelpunkt und stellte die Frage nach ethischen Standards und Ansprüchen im Zusammenhang mit dem materiellen Erhalt unseres Kultur- und Naturerbes. Gefragt wurde danach, in welchem Verhältnis die Museumspraxis dazu steht und in welcher Weise sie sich weiterentwickeln kann.

Um dem „Museumsnachwuchs“ eine möglichst zahlreiche Teilnahme an der Tagung zu
ermöglichen, konnten deutsche ICOM-Mitglieder mit dem Status „student“ einen Antrag auf
Reisekostenzuschuss
stellen. Insgesamt werden von ICOM Deutschland 10 Reisebeihilfen in Höhe von bis zu 100 € gewährt.

Die Mitgliederversammlung 2013 von ICOM Deutschland wurde im Rahmen der Jahrestagung am Freitag, 18. Oktober 2013, um 17.00 Uhr im Rautenstrauch-Joest Museum – Kulturen der Welt in Köln durchgeführt.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie auf unserer >>Tagungswebseite.

Tagungsprogramm (.pdf)
Pressemitteilung, 14. Oktober 2013 (.pdf)

Die sechs meistgesuchten Kunstwerke

Poster, The most wanted works or art, June 2013

Die internationale kriminalpolizeiliche Organisation Interpol weist mit einem Poster und einer Ausschreibung auf die sechs derzeit meistgesuchten Kunstwerke hin, die in den vergangenen Jahren durch Diebstahl aus öffentlichem und privatem Besitz entfernt wurden.


Im Falle von Hinweisen zum Verbleib der Kunstwerke wenden Sie sich bitte an eine Polizeidienststelle oder an >> Interpol Lyon.

>> Webseite Interpol

Poster, The most wanted works or art, June 2013 (.pdf)
Ausschreibungstext, deutsch (.pdf)

ICOM-Generalkonferenz 2013

Logo ICOM-Generalkonferenz 2013

10. - 17. August 2013
Rio de Janeiro, Brasilien

Museums (memory + creativity = social change)

Vom 10. bis 17. August 2013 fand in Rio de Janeiro (Brasilien) die 23. Generalkonferenz und die 28. Generalversammlung von ICOM statt. Das Thema lautete "Museums (memory + creativity = social change)".

Im Rahmen der Konferenz ist Prof. Dr. Hans-Martin Hinz als Präsident von ICOM mit großer Mehrheit wiedergewählt worden. Hans-Martin Hinz war bis 2012 Mitglied der Geschäftsführung des Deutschen Historischen Museums. Seit 2010 ist er Präsident von ICOM.

Das Konferenzprogramm erhalten Sie auf der >> Webseite zur ICOM-Generalkonferenz

Weitere Informationen zum Verlauf der Konferenz finden Sie auf der >> Webseite von ICOM

>> Streamline zur Konferenz

EU-Richtlinie bedroht die Autonomie der Museen

ICOM Deutschland hat zum Vorschlag der Europäischen Kommission vom 12. Dezember 2011  für eine Änderung der Richtlinie zur Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors Stellung genommen.

Die so genannte PSI-Richtlinie besteht seit 2003 und verlangt, dass Informationen des öffentlichen Sektors kostenlos zur Weiterverwertung durch Dritte, auch zur kommerziellen Weiterverwertung, in computerlesbarer Form bereitgehalten werden müssen. Bisher galt dies etwa für Wetter- oder Verkehrsdaten zur Nutzung in Wettervorhersagen oder für Navigationssysteme. Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Novelle sieht nun vor, unter dem öffentlichen Sektor auch die Museen zu subsumieren, die damit gezwungen wären, ihre Text- und Bilddatenbanken kostenlos zur gewerblichen Nutzung zur Verfügung zu stellen.

>> Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2003/98/EG über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors

Abgesehen von offenen Urheberrechtsfragen würde damit in die Finanzierungsautonomie der Museen eingegriffen. ICOM Deutschland unterstützt alle Bestrebungen, Informationen für Zwecke der Wissenschaft und Bildung kostenlos bereit zu stellen, es kann aber nicht sein, dass die unter größten personellen und finanziellen Anstrengungen erarbeiteten und bereitgestellten Daten von der Wirtschaft zur Gewinnerzielung kostenlos benützt werden dürfen.

Bitte zögern Sie nicht, politisch Verantwortliche aus den Parlamenten der EU, des Bundes und der Länder auf diese Novelle anzusprechen und leiten Sie gerne die Stellungnahme von ICOM Deutschland dazu weiter:

Position von ICOM Deutschland zur geplanten EU-Novelle zur Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors, 17. Januar 2012 (.pdf)

Checkliste zu ethischen Aspekten beim Eigentum an Kulturgütern

In Kooperation zwischen ICOM und der Koordinierungsstelle Magdeburg wurde die „Checklist on Ethics of Cultural Property Ownership“ (Checkliste zu ethischen Aspekten beim Eigentum an Kulturgütern) herausgegeben.

Diese Checkliste informiert in knapper Form über die hohe nationale und internationale Bedeutung und Notwendigkeit ethisch verantwortungsvollen Handelns im Museumsbereich und fasst die Kernaussagen der acht Prinzipien des „ICOM - Code of Ethics" zusammen.

Die Checkliste ist als Screen-Version und Druck-Version in englischer Fassung sowie in deutscher Übersetzung unter >> Schwerpunkte auf diesen Seiten verfügbar.

 

>> Presse

Aktuelle Pressemitteilungen >

>> Jahrestagung 2014

9. bis 14. September 2014 in St. Petersburg und Jekaterinburg, Programm und Anmeldung siehe >>Tagungswebseite >

>> Internationaler Museumstag

18. Mai 2014
Sammeln verbindet!
Weitere Informationen >

Hans-Martin Hinz, Foto: Thomas Bruns, Berlin

>> Wahlen 2013

Hans-Martin Hinz als Präsident von ICOM wiedergewählt >

Umschlag Rote Liste China

>> ICOM Rote Liste

Rote Liste der gefährdeten Kulturgüter Chinas
erschienen >

Umschlag Die Ethik des Sammlens

>> Beiträge zur Museologie

Band "Ethik des Sammelns" erschienen >

Umschlag Ethische Richtlinien

>> Ethische Richtlinien für Museen

Die weltweit anerkannten „Ethischen Richtlinien für Museen“ (Code of Ethics for Museums) >

Umschlag

>> Leitfaden für das wissenschaftliche Volontariat am Museum

Das Volontariat qualifiziert für die Arbeit an Museen, Gedenkstätten und in der Denkmalpflege >