"To me, ICOM's greatest value is its global network“

Hans-Martin Hinz,
ICOM-Präsident (2010-2016)

>> Interview

Aktuell

ICOM Deutschland Deutsches Nationalkomitee des Internationalen Museumsrats

ICOM Deutschland setzt sich für die Aufgaben und Ziele des Internationalen Museumsrats ICOM in Deutschland ein. Mit über 5.000 Mitgliedern ist ICOM Deutschland die größte Organisation der Museen und Museumsfachleute in Deutschland und zugleich das mitgliederstärkste Nationalkomitee innerhalb des Internationalen Museumsrats ICOM.

In eigener Sache Mitgliedsbeitragsrechnungen 2017

Die Geschäftsstelle wird Anfang Dezember die Beitragsrechnungen mit den Jahresmarken für 2017 versenden. Änderungen der Anschrift oder des Status bitten wir bis spätestens zum 25. November 2016 der Geschäftsstelle mitzuteilen.

Aus buchhalterischen Gründen bitten wir außerdem, den Rechnungsbetrag nicht vor dem 1. Januar 2017 zu begleichen. Vielen Dank!

Reisestipendien 2017

1. ICOM Deutschland fördert 2017 wie die Jahre zuvor die Teilnahme deutscher Mitglieder an den Tagungen der Internationalen Komitees von ICOM mit Reisekostenzuschüssen. Durch die aktive Mitwirkung an den Tagungen soll die deutsche Museumsarbeit international noch stärker als bisher bekannt gemacht werden.

Voraussetzung für die Bezuschussung ist ein wissenschaftlicher Beitrag zur Tagung (z. B. das Vortragen eines Referates), eine besondere Funktion in der Gremienarbeit (z. B. die Tätigkeit als Vorstandsmitglied oder Sekretär/in) oder das Mitwirken bei der Vorbereitung und Durchführung der Tagung. Daneben wird die Anfertigung eines Berichtes für die Veröffentlichung in den Mitteilungen von ICOM Deutschland erwartet. Auskünfte erteilt Ihnen die Geschäftsstelle.

2. Um dem „Museumsnachwuchs“ eine möglichst zahlreiche Teilnahme an der Jahrestagung von ICOM Deutschland zu ermöglichen, können Mitglieder mit dem Status „student“ bei ICOM Deutschland einen Antrag auf Reisekostenzuschuss stellen. Insgesamt wird eine begrenzte
Anzahl von Reisebeihilfen gewährt. Interessierte wenden sich bitte an die Geschäftsstelle.

3. Auch ICOM International vergibt 2017 wieder Reisestipendien an Mitglieder bis 35 Jahre
für die Teilnahme an den Tagungen der Internationalen Komitees. Bewerbungsschluss ist der
14. Dezember 2016 Mitternacht (UTC+1). Die Antragsformulare und weitere Informationen
erhalten Sie hier.

Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2017

Ansicht Helsingborg, Schweden; Foto: David Castor

21. bis 23. September 2017
Helsingborg, Schweden
Difficult Issues

ICOM Deutschland veranstaltet seine Jahrestagung 2017 mit den ICOM-Nationalkomitees von Island, Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark. Gemeinsam möchten wir uns mit den verschiedensten Herausforderungen der Museumsarbeit beschäftigen und die Museumswelt Nordeuropas besser kennenlernen. Die Konferenzsprache ist Englisch. Ein Call for Papers wird im Januar 2017 veröffentlicht.

ICOM Deutschland führt seit über zehn Jahren regelmäßig Fachtagungen zusammen mit anderen ICOM-Nationalkomitees durch, um die Kommunikation und den Gedankenaustausch mit Museumsprofis auf internationaler Ebene zu intensivieren. Partner waren bisher Frankreich, Großbritannien, Belgien, Niederlande, Österreich, die Schweiz, Polen, Ungarn, die Vereinigten Staaten von Amerika und Russland.

Im Rahmen der Tagung vom 21. bis 23. September 2017 in Helsingborg wird auch die Mitglieder-versammlung von ICOM Deutschland stattfinden.

>> Tagungswebseite

Internationaler Museumstag 2017

Logo Internationaler Museumstag 2017

Sonntag, 21. Mai 2017
Spurensuche. Mut zur Verantwortung!

Am Sonntag, 21. Mai 2017, feiern die Museen in Deutschland den
40. Internationalen Museumstag.

Der Internationale Museumstag wird jährlich von einem wechselnden Motto begleitet. "Museums and contested histories: Saying the unspeakable in museums" lautet das vom Internationalen Museumsrat (ICOM) ausgerufene Motto für 2017. Die Museen in Deutschland feiern den Aktionstag unter dem Motto "Spurensuche. Mut zur Verantwortung!".

In Deutschland wird der Internationale Museumstag vom Deutschen Museumsbund in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit ICOM Deutschland, den regionalen Museums-
organisationen und den Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe koordiniert.

Der Internationale Museumstag ist seit 2013 in den Sozialen Netzwerken vertreten und pflegt ein Profil auf >> Facebook, >> Twitter und >> Pinterest. Alle Museen sind eingeladen, sich direkt über ihre eigenen Social Media Plattformen mit dem Internationalen Museumstag zu verbinden und aktiv zu beteiligen.

>> Weitere Informationen zum Internationalen Museumstag

Mottoerläuterung (.pdf)

Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2016 - Rückblick

Ansicht Deutsches Technikmuseum Berlin, Copyright ist SDTB / Foto: C. Kirchner

6. bis 8. Oktober 2016
Berlin, Deutsches Technikmuseum
Von der Weltausstellung zum Science Lab
Handel – Industrie – Museum

ICOM Deutschland führte vom 6. bis 8. Oktober 2016 seine Jahrestagung und Mitgliederver- sammlung im Deutschen Technikmuseum in Berlin zum Thema "Von der Weltausstellung zum Science Lab. Handel – Industrie – Museum" durch. Rund 300 Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen daran teil.

Tim Renner, Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin, eröffnete am
6. Oktober im Rahmen eines Festaktes die Tagung. Den Abendvortrag hielt Prof. Dr. Gerhard Pfennig zum Thema "TTIP, CETA, EU – Internationale Prozesse und die Folgen für die Museen". Suay Aksoy, die im Juli 2016 zur Präsidentin von ICOM gewählt wurde, war ebenfalls gekommen und sprach in ihrem Grußwort über die Bedeutung von internationaler Vernetzung für Museen.

Ausgehend von der Museumsentwicklung seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden an zwei Konferenztagen die aktuellen Entwicklungen und zukünftigen Herausforderungen der Museen analysiert und diskutiert. Im Rahmen eines besonderen Formats – Project Slam – hatten Mitglieder die Möglichkeit, in Kurzbeiträgen ihre Projekte vorzustellen. Ein umfassendes Begleitprogramm mit Führungen, Workshops und Exkursionen umrahmte die Tagung: Neben dem Deutschen Technikmuseum wurde auch das Deutsche Historische Museum und das Museum in der Kulturbrauerei besucht.

Die Herausgabe der Tagungsbeiträge ist im Frühjahr 2017 geplant.

Das detaillierte Tagungsprogramm und weitere Informationen zur Tagung entnehmen Sie bitte unserer >> Tagungswebseite.

Programmflyer (.pdf)
Zusammmenfassungen der Vorträge und Vorstellung der Referenten (.pdf)
Pressemitteilung, 4. Oktober 2016 (.pdf)

Mitgliederversammlung und Wahlen

ICOM Deutschland führte seine diesjährige Mitgliederversammlung im Rahmen der Jahrestagung am 7. Oktober 2016 im Deutschen Technikmuseum in Berlin durch. Dem dreijährigen Turnus von ICOM entsprechend standen Wahlen für das Amt der Präsidentin/des Präsidenten und des Vorstandes für die Jahre 2017 bis 2019 an.

Prof. Dr. Beate Reifenscheid wurde zur Präsidentin von ICOM Deutschland gewählt. Sie löst damit zum Jahreswechsel Dr. Michael Henker im Amt ab. In den Vorstand wurden für eine zweite Amtszeit Katrin Hieke, Prof. Dr. Elisabeth Tietmeyer und Prof. Dr. Friederike Waentig gewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Dr. Katrin Janis, Dr. Rüdiger Kelm und Prof. Dr. Dr. Markus Walz.

Kurzvorstellungen der Kandidatinnen und Kandidaten (.pdf)

Desweiteren wurden gemäß der Satzung von ICOM Deutschland für das Amt der Kassenprüferin Martina Krug und für das Amt der stellvertretenden Kassenprüferin Karin Kühling gewählt.

ICOM-Generalkonferenz 2016 - Rückblick

Logo ICOM-Generalkonferenz 2016

3. bis 9. Juli 2016
Mailand, Italien
Museums and Cultural Landscapes


Rund 3.500 Museumprofis aus 129 Ländern nahmen vom 3. bis 9. Juli 2016 an der
24. ICOM-Generalkonferenz in Mailand teil. Das Konferenzthema lautete „Museums and Cultural Landscapes“. Im Mittelpunkt standen die Fachtagungen der über 30 Internationalen Komitees von ICOM. Als Keynote Speaker waren unter anderem der Künstler Christo und der Architekt und Designer Michele de Lucchi eingeladen, per Videobotschaft zugeschaltet wurde der Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk. >> Mehr

Anlässlich des 70jährigen Bestehens von ICOM wurde in Mailand auch das neue Erscheinungsbild und Logo von ICOM vorgestellt. >> Mehr

Die im Rahmen der Konferenz veranstaltete Generalversammlung hat am 9. Juli 2016 dem neuen Strategic Plan 2016-2022 zugestimmt, die überarbeiteten Statuten von ICOM angenommen und folgende Resolutionen verabschiedet:

  • The responsibility of museums towards landscape as an essential element of humanity’s physical, natural, social and symbolic environment (Carta di Milano);
  • Inclusion, intersectionality and gender mainstreaming in museums;
  • Strengthening the protection of cultural heritage during and after armed conflict, acts of terrorism, revolutions and civil strife;
  • The promotion and protection of cultural objects on international loan.

Bei den anstehenden Wahlen wurde die Museumswissenschaftlerin Suay Aksoy (Istanbul) als Nachfolgerin von Hans-Martin Hinz, der nach zwei Amtsperioden turnusmäßig ausscheiden musste, für das Präsidentenamt gewählt. Ebenso wurden die Mitglieder des Exekutivrats neu gewählt, unter anderem Léontine Meijer-van Mensch vom Museum Europäischer Kulturen in Berlin. >> Mehr

Regine Schulz vom Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim wurde zur Vorsitzenden des Advisory Council gewählt und auch in den Internationalen Komitees sind wieder viele deutsche Mitglieder in Führungspositionen gewählt worden.

Der in Mailand vorgelegte >> Annual Report 2015 gibt Einblick in die zahlreichen Aktivitäten des Verbandes (Tagungen, Workshops, Publikationen).

Tagungsbericht von Klaus Weschenfelder (.pdf)

Deutsche Fassung der ICOM Emergency Red List zu den gefährdeten Kulturgütern Libyens erschienen

Cover ICOM-Rote-Notfall-Liste für die gefährdeten Kulturgüter Libyens

Nachdem im Dezember 2015 bereits die englische, französische und arabische Fassung der Emergency Red List zu den gefährdeten Kulturgütern Libyens erschienen ist, wurde die deutschsprachige Ausgabe am 26. April 2016 anlässlich der „ICOM Palmyra Talks“ im Kunsthistorischen Museum in Wien der Öffentlichkeit vorgestellt. Den ausführlichen Artikel hierzu finden Sie auf der Internetseite von >> ICOM.

Eine Übersicht aller bisher erschienenen „Roten Listen“ finden Sie auf der Homepage von >> ICOM. Hier haben Sie auch die Möglichkeit der Kategorienrecherche und weiterer kostenloser Downloads.

Rote-Notfall-Liste der gefährdeten Kulturgüter Libyens (.pdf)

EU-Richtlinie bedroht die Autonomie der Museen

ICOM Deutschland hat zum Vorschlag der Europäischen Kommission vom 12. Dezember 2011 für eine Änderung der Richtlinie zur Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors Stellung genommen.

Die so genannte PSI-Richtlinie besteht seit 2003 und verlangt, dass Informationen des öffentlichen Sektors kostenlos zur Weiterverwertung durch Dritte, auch zur kommerziellen Weiterverwertung, in computerlesbarer Form bereitgehalten werden müssen. Bisher galt dies etwa für Wetter- oder Verkehrsdaten zur Nutzung in Wettervorhersagen oder für Navigationssysteme. Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Novelle sieht nun vor, unter dem öffentlichen Sektor auch die Museen zu subsumieren, die damit gezwungen wären, ihre Text- und Bilddatenbanken kostenlos zur gewerblichen Nutzung zur Verfügung zu stellen.

>> Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2003/98/EG über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors

Abgesehen von offenen Urheberrechtsfragen würde damit in die Finanzierungsautonomie der Museen eingegriffen. ICOM Deutschland unterstützt alle Bestrebungen, Informationen für Zwecke der Wissenschaft und Bildung kostenlos bereit zu stellen, es kann aber nicht sein, dass die unter größten personellen und finanziellen Anstrengungen erarbeiteten und bereitgestellten Daten von der Wirtschaft zur Gewinnerzielung kostenlos benützt werden dürfen.

Bitte zögern Sie nicht, politisch Verantwortliche aus den Parlamenten der EU, des Bundes und der Länder auf diese Novelle anzusprechen und leiten Sie gerne die Stellungnahme von ICOM Deutschland dazu weiter:

Position von ICOM Deutschland zur geplanten EU-Novelle zur Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors, 17. Januar 2012 (.pdf)

Förderhinweis

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien:

Logo der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

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6. bis 8. Oktober 2016 im Deutschen Technikmuseum Berlin >

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Die weltweit anerkannten „Ethischen Richtlinien für Museen“ (Code of Ethics for Museums) >