Die Deutsche Digitale Bibliothek hat heute das Onlineportal „Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ unter der Domain ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de freigeschaltet. Damit ist Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten von 25 Piloteinrichtungen innerhalb der Deutschen Digitalen Bibliothek online verfügbar. Zunächst als Prototyp entwickelt, soll das Portal künftig zu einer umfassenden zentralen Veröffentlichungsplattform für Informationen über Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen ausgebaut werden.

Zum Start steht das Portal in deutscher und englischer Sprache mit Informationen zu rund 8.000 Nachweisen zu Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten zur Verfügung, wobei Beschreibungen in der Regel zunächst nur auf Deutsch vorliegen. In einem nächsten Schritt werden relevante Daten, die bereits jetzt in der Deutschen Digitalen Bibliothek enthalten sind, als „Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“ gekennzeichnet, damit sie künftig ebenfalls im Portal auffindbar sind. Perspektivisch soll das Portal in weiteren Sprachen angeboten sowie mit Daten von weiteren Kultur- und Wissenseinrichtungen bereitgestellt werden.

Die Entwicklung des neuen Portals geht auf die von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden im Oktober 2020 vereinbarte „3 Wege-Strategie zur Erfassung und digitalen Veröffentlichung von Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten in Deutschland“ zurück. Ziel der „3 Wege-Strategie“ ist es, im Hinblick auf Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten größtmögliche Transparenz herzustellen. Die Aufbauphase des heute gestarteten Portals wird von der Bundesregierung aus dem Etat für Kultur und Medien finanziert.

Links und weitere Informationen – Portal „Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“:

Startseite: https://ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de/

Hintergrund: https://ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/ueber-uns-ccc

Fragen und Antworten: https://ccc.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/fragen-antworten

Am 4. und 5. Oktober 2021 veranstaltete die UNESCO in Partnerschaft mit ICOM im Rahmen ihrer Zusammenarbeit mit der Europäischen Union einen Workshop zur Kapazitätsentwicklung zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Kulturgütern. Dieser richtete sich an Museen und Kulturerbeexperten in Europa.

Dieser Online-Workshop war Teil des laufenden EU/UNESCO-Projekts „Interregionale und übergreifende Maßnahmen zur Stärkung des Kampfes gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern“.

Die Aufzeichnung steht auf der UNESCO Homepage zur Verfügung.

Heute und morgen findet das zweite hochrangige Museumsforum der UNESCO statt.

Seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie sieht sich der Museumssektor mit nie da gewesenen Herausforderungen konfrontiert. Lange Schließungen, Störungen der Schlüsselfunktionen von Museen und der drastische Rückgang der Besucherzahlen und Einnahmen haben nicht nur die Nachhaltigkeit und Vielfalt des Sektors beeinträchtigt, sondern auch den Zugang der Gemeinschaften zu Kultur und Wissen unterbrochen und das Fundament der Solidarität und Inklusion unserer Gesellschaft erschüttert.

Gemeinsam versuchen wir Lösungen zu finden, ICOM Deutschland nimmt an dem Forum teil.

Die Aufzeichnung des ersten Tages ist hier und des zweiten Tages hier nachzuschauen.

Das Internationale Medienfestival F@IMP 2.0 (Festival of Audiovisual International Multimedia Patrimony) und seine begleitende Konferenz haben sich aus dem ursprünglichen FIAMP-Festival (Festival International de l'Audiovisuel du Multimedia sur le Patrimoine) entwickelt, das vor über zwei Jahrzehnten von AVICOM ins Leben gerufen wurde.

Anlässlich des Internationalen Museumstages 2021 eröffnete AVICOM am 18. Mai unter dem Motto „Museen: Inspiring the Future“ das diesjährige International Media Festival of Audiovisual International Multimedia Patrimony f@imp 2021.

AVICOM lädt jetzt dazu ein Filme, Online-Bewerbungen oder andere Medien zu diesem Thema einzureichen. In Anerkennung der pandemiebedingten großen Herausforderungen, denen sich Museen stellen müssen, wird es in diesem Jahr eine Sonderausgabe des Medienfestivals mit nur einem Sonderthema geben: „Museums, Media and Future: How do closed museums open up to the public, using media?"

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mit den Gastherausgebern Yaël Kreplak und François Mairesse eröffnet diese Ausgabe von Museum International die Diskussion über den Stand der Aufbewahrung von Museumssammlungen weltweit.

Während die Museumsaufbewahrung oft ein vernachlässigter Aspekt der Museumsarbeit ist, ist sie für die Verwaltung und ordnungsgemäße Konservierung von Sammlungen unerlässlich. In einem Kontext ständig wachsender Sammlungen und einer zunehmenden Verbreitung der darin enthaltenen Objekte wird die Aufbewahrung zu einem zentralen Thema der Museumspolitik.

Die Artikel und Fallstudien in dieser Ausgabe zeigen, wie sich die Welt der Museumsaufbewahrung verändert, indem dedizierte Gebäude gebaut werden; Fähigkeiten zur präventiven Konservierung werden entwickelt; stärkere Betonung nachhaltiger Praktiken; und Sensibilisierung durch Öffnung der Lagerräume für die Öffentlichkeit. Die Autoren in dieser Ausgabe stellen Aufbewahrungsmodelle und Initiativen in einem breiten Spektrum von Ländern und Institutionen vor und beleuchten die verschiedenen wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre und hoffen, dass diese Ausgabe von Museum International die aktuelle Debatte um museale Aufbewahrungspraktiken vertieft.

ICOM-Mitglieder können über ihren Mitgliederbereich auf der ICOM-Website kostenlos auf die vollständige Online-Ausgabe von Museum Collection Storage zugreifen.

 

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