Vorträge

Dr. Lieselotte Kugler

Vom Schwirrholz zum Smartphone. Zur Geschichte der Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Am 24. August 1872 verfügt Generalpostdirektor Heinrich von Stephan in einem Schreiben an die Oberpostdirektion Berlin die Gründung eines „technischen Museums in der Leipziger Straße“. 1898 wird das Reichspostmuseum als erstes Postmuseum der Welt eröffnet. Damit beginnt die bis heute ereignisreiche und spannende Geschichte der Museumsstiftung Post und Telekommunikation.

Einer Institution, die heute mit ihren Museen in Berlin, Frankfurt und Nürnberg sowie dem Archiv für Philatelie und den beiden Depots über die gesamte Bundesrepublik verteilt ist und mit über 20 Millionen Objekten eine der weltweit umfangreichsten und bedeutendsten kulturgeschichtlichen Sammlungen zur Kommunikationsgeschichte in sechs Standorten beherbergt. Als Stiftung öffentlichen Rechts ist die Museumsstiftung aus der Spartentrennung und Privatisierung der ehemaligen Deutschen Bundespost hervorgegangen und eine Einmaligkeit in der deutschen Museumslandschaft.

Die Museumsstiftung ist eine bundesunmittelbare Stiftung und als solche eine Public-Private-Partnership-Organisation zwischen dem Bund und den Postnachfolgeunternehmen Deutsche Post und Deutsche Telekom, welche als private Aktiengesellschaften ihre Finanzierung gewährleisten.

Der Vortrag „Vom Schwirrholz zum Smartphone. Zur Geschichte der Museumsstiftung Post und Telekommunikation“ zeichnet die Genese der Sammlungsgeschichte und die Struktur der Museumsstiftung Post und Telekommunikation nach, deren Zweck – das Erschließen, Sammeln und Darstellen der Entwicklung der Nachrichtenübermittlung und des Transportwesens aller Zeiten und aller Länder bis zur heutigen Kommunikationsgesellschaft – von den ersten Sammlungsobjekten bis heute stets den Kern der Arbeit bildete.

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